Umweltbildung auf ecuadorianisch
Warum ist der Stamm des Ceibo gruen??

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Trockenwälder in Ecuador |
Generell sind Trockengebiete für die Besiedlung und landwirtschaftliche Nutzung besser geeignet als die immerfeuchten Tropen. In Ecuador begünstigen die geringeren Niederschläge entlang der Küste den Anbau von Ölpalmen und Kakao (Nordecuador), sowie von Mais und Erdnüssen (Südecuador). Die Landwirtschaft und eine intensive Weidewirtschaft haben die Trockenwälder entlang der Pazifikküste bereits weitgehend zerstört. Selektiver Holzeinschlag führt zur weiteren Ausbeutung dieser seltenen Lebensräume. In Ecuador sind nur noch ein bis zwei Prozent der ursprünglichen Trockenwälder erhalten. In dem Projekt “Wälder ohne Grenzen”, an dem unsere Partnerorganisation NCI federführend beteiligt ist, sollen diese Wälder in einem biologischen Korridor zwischen Ecuador und Peru unter Schutz gestellt werden.
Die Regenzeit taucht die Trockenwälder in üppiges Grün, während sie in den Trockenperioden ihr Laub abwerfen und in ein trostlos erscheinendes Dürrestadium übergehen. Die dominierende Baumart in den ecuadorianischen Trockenwäldern ist der “Ceibo-Baum” (Ceiba trichistandra). Der massive Stamm dient zur Speicherung von Wasser. Seine grüne Borke, die in der Lage ist Photosynthese zu betreiben, übernimmt in den Trockenzeiten die Funktion der Blätter.
Im Inneren der Früchte des Ceibo-Baumes findet sich flauschiges Material, das für Matratzenfüllungen in den hier kauflichen Kapok-Matratzen genutzt wird.


Nov 05, 2007 @ 20:06:30
weil er auch Fotosynthese macht . So jetzt wisst ihr es!